Moderne Holzbaulehre wird künftig fest im Architekturstudium der Technischen Universität Dresden verankert

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts in Kooperation mit der Großen Kreisstadt Niesky und der Technischen Univeristät Dresden wird ab dem 1. Mai 2026 ein Lehrangebot im Umfang von mindestens acht Semesterwochenstunden etabliert.

Anlässlich des 4. Sächsischen Holzbautags in Dresden wurden die neuen Wissenschaftlichen Mitarbeiter Fabian Onneken, Moritz Moss, Lukas Schlicht und Jan Keinath von HKS-Geschäftsführer Sören Glöckner begrüßt und von Prof. Ansgar Schulz vorgestellt.
Das Lehrangebot umfasst praxisnahe Inhalte zu Baukonstruktion und Tragwerk, Brandschutz und Bauphysik, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sowie die Geschichte des modernen Holzbaus mit Bezug zum Nieskyer Pionier Konrad Wachsmann. Ergänzt wird die Lehre durch Exkursionen in die Region sowie praxisorientierte Studienarbeiten in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und Planungsbüros.
Mit diesem Schritt wird ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Holzbaus in Sachsen und zur praxisnahen Ausbildung zukünftiger Architektinnen und Architekten geleistet.

„Die Erweiterung des Lehrinhalts im Architekturstudium an der TU Dresden ist ein Meilenstein für den modernen Holzbau im Freistaat Sachsen. Wir haben uns hier an den Erfahrungen in Österreich orientiert. Die Einführung einer entsprechenden Stiftungsprofessur an der TU Graz führte seinerzeit innerhalb weniger Jahre zu einer deutlichen Ausweitung des mehrgeschossigen
Holzbaus in der Steiermark. Heute ist der Baustoff Holz mit einer Quote von etwa 30 Prozent gleichberechtigt mit allen anderen Baustoffen am Markt etabliert.“ (Sören Glöckner)

weitere Beiträge