Das Haus ist in Holzrahmenbauweise errichtet und besitzt eine hinterlüftete Holzfassade. Das Gebäude ist mit Holzfaser und Zellulose gedämmt, um den gewünschten energetischen Standard zu erfüllen. Meyer Häuser tritt bei dem Projekt als Generalunternehmer auf.
Besonders hervorzuheben ist die Gründung auf Schraubfundamenten mit einer Holzbodenplatte. Ziel war es, eine Versiegelung des Bodens zu vermeiden und gleichzeitig das geringe Gefälle des Grundstücks auszugleichen. Dadurch entsteht eine besondere Leichtigkeit des Baukörpers, die das Gebäude förmlich schweben lässt.
Neben der grauen Holzfassade, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt, lockern unterschiedliche Verglasungen die Fassade auf. Die Fenster sind so angeordnet, dass die grüne Umgebung Teil des Innenraums wird. Die offene Aufteilung des Wohnraums in Verbindung mit den Fensterflächen erzeugt ein großzügiges Raumgefühl. Kleine Details wie das großformatige Sitzfenster erweitern den Wohnraum und bieten Platz für den Essbereich. Die Dreiecksverglasungen im Giebel ermöglichen einen Weitblick von der Galerie in die Landschaft.
Die zweite Ebene ist so gestaltet, dass eine vollwertige Nutzung möglich ist. Eine Besonderheit stellt dabei der asymmetrische First dar.
Im Innenraum runden sichtbare Holzkonstruktionen die moderne Holzbauweise ab. Das Minihaus bietet auf kleiner Grundfläche eine hohe Wohnqualität.
Bauherrschaft: Dipl.-Ing.(FH) Maria Krauß
Architektur: Meyer Architektur
Statik: Meyer Architektur
Brandschutzplaner: Meyer Architektur
Nutzungsfläche (NUF): 54m²
Fertigstellung: 2023
Fotos: Dipl.-Ing.(FH) Maria Krauß; Visualisierungen und Grundrisse: Meyer Häuser GmbH